28.9.06
dieser Trennung nicht, will sie gar nicht wissen. Aber wenn sich der Fall auch nur ansatzweise so darstellt, wie es die lustige Tageszeitung "Bild" berichtet, haben die Berliner schon aus moralischen Gründen richtig entschieden. Allein der Anstand sollte Herrn Pflüger gebieten, seiner Ex-Frau nicht auch noch auf der Tasche zu liegen, während er sich bereits seit längerem mit seiner neuen Herzdame vergnügt.
26.9.06
Während derzeit...
...mal wieder die nächste Rohstoffexplorer-Sau durchs Anlegerdorf getrieben wird, wollen wir uns den etwas wichtigeren Themen widmen als die Guru-Claqueure an anderer Stelle. Die von mir des öfteren an dieser Stelle vorgestellte chinesische Internetsuchmaschine Baidu.com hat zuletzt in New York an Wall Street über 90 US-Dollar geschlossen, Sie dürften damit also fett im Gewinn liegen.
Heute wollen wir kurz ein Auge auf den hiesigen (Ösis und Schweizer, ihr seid natürlich nicht gemeint) Markt werfen. Wunderhübsch sind die deutschen Unternehmensbräute für ausländische Käufer. Lesen Sie nur einmal die Geschichte zur HVB-Übernahme durch Unicredito im aktuellen "Spiegel". Ja, so lukrativ kann das ausgehen, wenn offenbar der eigene Vorstand die Zukunftschancen eher im trüben Lichte sieht!
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Übernahmeangebot publiziert wird. Und das ist nur die Spitze des Eisberges, denn die zahlreichen Transaktionen bei nicht-börsennotierten Unternehmen gehen in der Wahrnehmung ab und an etwas unter. Schwarz Pharma ist aktuell die süße Pille, die von einem belgischen Konzern geschluckt wird. In den vergangenen Jahren gingen bereits Wella und Celanese an ausländische Investoren. Entweder verhökern die Unternehmenserben, denen offenbar die Entrepreneur-Gene zur Gänze ausgegangen sind (oder die Abfindungen an diverse Ex-Gattinen allzu sehr das Gemüt nebst Konto belasten), oder Unternehmenslenker lassen sich von rosiggesichtigen Milchbubi-Analysten im zarten Alter zur Fokussierung (und somit Risikomaximierung) auf ihr Kerngeschäft drängen.
Sie merken es: Dieser Beitrag ist mit einer gehörigen Portion Wut geschrieben. Zugegeben, nicht der beste Ansporn und Ratgeber. Who cares? Doch wenn ich mir die Stellung von Aktionären in Deutschland sowie Umstände wie z.B., dass die Daimler-Aktie (Chrysler sollte man doch langsam aus dem Namen streichen) aktuell ungefähr nur so hoch notiert wie vor 15 Jahren, sowie die Zügel- und Taktlosigkeit des Siemens-Managements anschaue, kann nur noch Wut als Emotion über bleiben.
Doch sind es gerade diese Ineffizienzen, die im deutschen Markt überdurchschnittliche Gewinnchancen ermöglichen. Vorausgesetzt, Sie bringen die nötige Portion Grips und Chuzpe mit. Keine Bange: Um mit Aktien ein Vermögen zu verdienen müssen Sie wahrlich kein Genie sein, wie diverse Beispiele gerade in Deutschland mehr als eindrucksvoll beweisen. Interessante Investitionsmöglichkeit finden Sie demnächst an dieser Stelle. Aloha!
Heute wollen wir kurz ein Auge auf den hiesigen (Ösis und Schweizer, ihr seid natürlich nicht gemeint) Markt werfen. Wunderhübsch sind die deutschen Unternehmensbräute für ausländische Käufer. Lesen Sie nur einmal die Geschichte zur HVB-Übernahme durch Unicredito im aktuellen "Spiegel". Ja, so lukrativ kann das ausgehen, wenn offenbar der eigene Vorstand die Zukunftschancen eher im trüben Lichte sieht!
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Übernahmeangebot publiziert wird. Und das ist nur die Spitze des Eisberges, denn die zahlreichen Transaktionen bei nicht-börsennotierten Unternehmen gehen in der Wahrnehmung ab und an etwas unter. Schwarz Pharma ist aktuell die süße Pille, die von einem belgischen Konzern geschluckt wird. In den vergangenen Jahren gingen bereits Wella und Celanese an ausländische Investoren. Entweder verhökern die Unternehmenserben, denen offenbar die Entrepreneur-Gene zur Gänze ausgegangen sind (oder die Abfindungen an diverse Ex-Gattinen allzu sehr das Gemüt nebst Konto belasten), oder Unternehmenslenker lassen sich von rosiggesichtigen Milchbubi-Analysten im zarten Alter zur Fokussierung (und somit Risikomaximierung) auf ihr Kerngeschäft drängen.
Sie merken es: Dieser Beitrag ist mit einer gehörigen Portion Wut geschrieben. Zugegeben, nicht der beste Ansporn und Ratgeber. Who cares? Doch wenn ich mir die Stellung von Aktionären in Deutschland sowie Umstände wie z.B., dass die Daimler-Aktie (Chrysler sollte man doch langsam aus dem Namen streichen) aktuell ungefähr nur so hoch notiert wie vor 15 Jahren, sowie die Zügel- und Taktlosigkeit des Siemens-Managements anschaue, kann nur noch Wut als Emotion über bleiben.
Doch sind es gerade diese Ineffizienzen, die im deutschen Markt überdurchschnittliche Gewinnchancen ermöglichen. Vorausgesetzt, Sie bringen die nötige Portion Grips und Chuzpe mit. Keine Bange: Um mit Aktien ein Vermögen zu verdienen müssen Sie wahrlich kein Genie sein, wie diverse Beispiele gerade in Deutschland mehr als eindrucksvoll beweisen. Interessante Investitionsmöglichkeit finden Sie demnächst an dieser Stelle. Aloha!
15.9.06
Ein kurzer Blick
auf die Börsenkurse zeigt: Mit meiner Einschätzung zur Aktie von Baidu.com lag ich [wie üblich (kleiner Scherz)] richtig! Das Papier schloss gestern in New York knapp unter 85 US-Dollar und liegt somit seit Vorstellung in diesem Blog deutlich zweistellig im Plus. Die Aussichten für die chinesische Internet-Suchmaschine bleiben m.E. attraktiv.
Ich weiss...
...ja auch nicht, aber meines Erachtens ist es gerade die harsche Reaktion der islamischen Welt auf das vom Papst kürzlich in Regensburg gebrauchte, Jahrhunderte alte Zitat, das dessen Inhalt nicht allzu absurd erscheinen lässt...
11.9.06
Eine latente Ausländerfreindlichkeit...
...beobachte ich leider wieder und wieder bei vielen - gewiss und Gott sei Dank nicht allen - Menschen aus den neuen Bundesländern. Und das erstaunlicherweise durch so ziemlich alle Bildungs- und Einkommensschichten. Ist und bleibt mir ein Rätsel...
Erst im Juni an die Börse...
gekommen, und schon jetzt mit atemberaubend schlechten Zahlen aufgewartet ist Endor. Der Hersteller von Spielezubehör wie z.B. PC-Lenkräder (Wer um Himmels willen kauft so was?) meldete einen Umsatzeinbruch im ersten Halbjahr von 1,9 Millionen Euro auf nur noch rund 70.000 Euroleinchen, bei einem Verlust von rund 0,74 Millionen. Ob der hoffnungsvolle Ausblick für 2007 erfüllt wird, ist fraglich. Wer beim Börsengang eingestiegen ist, dürfte sich erst einmal ziemlich verarscht fühlen.
3.9.06
Axel Springer und...
...Premiere? Wieso nicht? Die Gerüchte, über die Faz.net berichtet, sind keineswegs abwegig. Jedenfalls gelänge dem Verlag auf diese Weise doch noch der Einstieg in den (Pay-)TV-Markt, nachdem die Übernahme von ProSiebenSat.1 ja nicht stattfinden konnte.
Meine positive Einschätzung zu Premiere kennen Sie; die Markterfolge, die Springer zuletzt im Ausland, v.a. in Polen, erzielte, sowie die Expansionspläne im Internet sprechen auch für die Springer-Aktie (Kurs zuletzt: 115,- Euro).
Meine positive Einschätzung zu Premiere kennen Sie; die Markterfolge, die Springer zuletzt im Ausland, v.a. in Polen, erzielte, sowie die Expansionspläne im Internet sprechen auch für die Springer-Aktie (Kurs zuletzt: 115,- Euro).
2.9.06
Lesen Sie auch...
...diesen Beitrag bei sueddeutsche.de , der wieder einmal aufzeigt, dass viele nur Ihr Bestes (sprich: Geld) wollen, und später davon wenig auffindbar ist.
1.9.06
Lektüre-Tipp
Oft habe ich an dieser Stelle schon über die unseriösen Machenschaften der sog. Pennystock-Pusher berichtet. Erfreulicherweise findet das Thema mehr und mehr Aufmerksamkeit auch in anderen Medien, wie z.B. heute in der Financial Times Deutschland, online hier zu lesen.
